Herzlichen Glückwunsch, Jo Nesbø!

Heute feiert der bekannte norwegische Musiker und Autor Jo Nesbø seinen 55. Geburtstag. Vor allem mit seinen Kriminalromanen gelang es ihm, eine Vielzahl von Lesern zu begeistern. Am 29. März 1960 erblickte Jo Nesbø als Sohn einer Bibliothekarin das Licht der Welt und hoffte in seiner Jugend noch auf eine große Karriere als Profi-Fußballer. Nach mehreren Kreuzbandrissen musste er diesen Traum jedoch begraben.

Er entschied sich für die Ausbildung zum Diplom-Kaufmann und Finanzanalyst an der Norwegischen Handelshochschule Bergen und agierte als Sänger und Komponist der Popgruppe Di Derre. Außerdem verdingte sich Jo Nesbø über lange Zeit als Makler und Journalist. Mittlerweile ist er ein gefragter Schriftsteller und wurde sogar mit dem norwegischen Riverton-Preis und dem skandinavischen Krimipreis für sein Erstlingswerk „Flaggermusmannen“ ausgezeichnet. Im Jahr 2000 erhielt Jo Nesbø für den Roman „Rotkehlchen“ den norwegischen Buchhandelspreis und 2004 wurde das Buch sogar zum „besten norwegischen Krimi aller Zeiten“ gewählt.

Jo Nesbøs Bücher wurden bis heute 20 Millionen Mal verkauft. Die Übersetzungen erfolgten in 47 Sprachen. Doch den absoluten Durchbruch schaffte Jo Nesbø mit seiner Harry-Hole-Reihe.

Die Harry-Hole-Reihe von Jo Nesbø

In der Harry-Hole-Reihe sind bisher zehn Romane erschienen, der erste war „Flaggermusmannen“ (Der Fledermausmann), der 1997 erschienen ist. Danach folgten 1998 „Kakerlaken“, 2000 „Rotkehlchen“, 2002 „Die Fährte“, 2003 „Das fünfte Zeichen“, 2005 „Der Erlöser“, 2007 „Schneemann“, 2009 „Leopard“, 2011 „Die Larve“ und 2013 „Koma“. Die Bücher drehen sich um die Kriminalfälle des alkoholkranken und alleinstehenden Hauptkommissars Harry Hole.

Dass aber Jo Nesbø noch mehr als Krimis kann, bewies er unter anderem mit seinen Kinderbüchern, wie „Doktor Proktors Pupspulver“, das 2007 erschien oder „Doktor Proktors Zeitbadewanne“ aus dem Jahr 2008, um nur einige zu nennen. 2010 erschien schließlich das Buch „Headhunter“, welches ein Jahr später unter dem gleichen Namen verfilmt wurde.

Quelle: Wikipedia