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Der Röm-Damm wird 70 Jahre alt | Alltagsmagazin.de

Der Röm-Damm wird 70 Jahre alt

Der Damm zur dänischen Insel Röm wurde am 18. Dezember 1948 für die Nutzung freigegeben. Damit darf der Röm-Damm am 18. Dezember 2018 auf sein 70-jähriges Bestehen zurückblicken.
Mit dem Röm-Damm wurde es möglich, die beliebte Nordseeinsel Röm vom Festland aus mit dem Auto zu erreichen. Außerdem fährt über den rund 9170 Meter langen Damm mittlerweile ein Linienbus, welcher die Insel mit einem Bahnhof der Marschbahn verbindet. Parallel können die Fährverbindungen von SyltExpress genutzt werden.

Was machte den Bau des Röm-Damms interessant?

Die nur wenige Kilometer von Sylt entfernte Insel Röm gehört zu den beliebtesten Urlaubs- und Ausflugzielen der Dänen. Dafür ist eine Besonderheit verantwortlich. Die riesigen Sandstrände am Westufer und am Südufer dürfen zu einem erheblichen Teil auch mit dem privaten PKW befahren werden. Nur wenige Uferbereiche sind nicht zugänglich, weil sie unter Naturschutz stehen. Besonders breit sind die Sandstrände an der Westküste. Sie wachsen ständig weiter, weil der Westwind große Mengen Sand an den Küsten anspült. Besonders zugkräftig ist die reichhaltige Pflanzenwelt der dänischen Insel. Sie umfasst mehr als 250 verschiedene Pflanzenarten. Viele Ausflügler kommen aber auch über den Röm-Damm, um einen Blick auf die große Robbenpopulation zu werfen. Das führt zu dem hohen Verkehrsaufkommen auf dem Röm-Damm, welches im Jahresdurchschnitt bei knapp 3000 Fahrzeugen pro Tag liegt. Deshalb wurde der Damm im Jahr 1953 auch von ursprünglich acht Metern auf zwölf Meter verbreitert.

Was hat die Insel Röm als Urlaubsziel zu bieten?

Der wichtigste Touristenmagnet sind natürlich die breiten und teilweise befahrbaren Sandstrände. Auf der Insel gibt es mit Juvre, Kirkeby und Kongsmark drei Ortschaften. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört der „Kommandeurshof“, in welchem eine Außenstelle des dänischen Nationalmuseums untergebracht ist. Außerdem findet sich auf der Insel Röm mit der „Toftum Skole“ ein Rekordhalter, denn dabei handelt es sich um die älteste und zugleich winzigste Schule in ganz Dänemark. Seit den 1980er Jahren gibt es auf der Insel ein größeres Freizeitzentrum namens „Sommerland“. Der Juvre Sand und der Havsand bilden zusammen den größten Sandstrand im Norden Europas. Stellenweit ist der Strand bei Ebbe bis zu vier Kilometer breit. Auch die Führungen durch die einstigen Bunker der Wehrmacht aus dem II. Weltkrieg sorgen bei einem Urlaub auf der Insel Röm für Abwechslung. Zu den architektonischen Highlights gehören die St.-Clemens-Kirche in Kirkebey sowie der aus Walknochen errichtete Zaun in Juvre. Kulturelle Höhepunkte bilden das Jazz-Festival, das Drachenfest und das jedes Jahr zu Pfingsten ausgerichtete Motorradtreffen.

Quelle: omkystdirektorat.kyst.dk, naturstyreisen.dk