Der Ukrainer
Wie begann die Boxerkarriere von Wladimir Klitschko?
Der spätere Ausnahmesportler Wladimir Klitschko erblickte das Licht der Welt am 25. März 1976 als Sohn einer Lehrerin und eines Offiziers in Semipalatinsk. Aufgrund der wechselnden Stationierungen seines Vaters verbrachte er genau wie sein Bruder Vitali mehrere Jahre seiner Kindheit und auch die ersten Schuljahre in Tschechien. Schon frühzeitig interessierten sich die Klitschko-Brüder für das Boxen, sodass es nicht verwundert, dass Wladimir Klitschko sich später auch für ein Sportstudium entschloss. Er beendete es mit dem Grad eines Doktors der Sportwissenschaften. Er absolvierte seine ersten Amateurkämpfe bereits im Alter von 14 Jahren. Aus mehr als 95 Prozent seiner Kämpfe ging er als Sieger aus dem Ring. 1993 holte er den ersten Titel bei den Europameisterschaften der Junioren. Sein größter Erfolg beim Amateurboxen ist der Sieg bei den Kämpfen der Superschwergewichtler bei den Olympischen Spielen im Jahr 1996. Dabei war er als Vertretung für seinen Bruder Vitali angetreten. Der Einstieg in die Profikarriere folgte noch im gleichen Jahr bei Klaus-Peter Kohl in Hamburg.
Wladimir Klitschko wurden zahlreiche Auszeichnungen verliehen
Zur Galerie seiner Awards gehören beispielsweise ein Lew-Kopelew-Preis im Jahr 2023 sowie ein Felix Burda Award im Jahr 2008. Insgesamt holte er bisher drei Bambi Awards in der Kategorie Sport und wurde 2011 mit dem Deutschen Fernsehpreis geehrt. Im Jahr 2021 durfte sich Wladimir Klitschko über die Aufnahme in die International Boxing Hall of Fame freuen. Bereits 2011 gab es einen Steiger Award und den Video Champion Award für die Mitwirkung an einem von Sebastian Dehnhardt als Regisseur überwachten Dokumentarfilm über die Karrieren der beiden Klitschko-Brüder. 1017 wurde ihm der Ukrainische Orden der Freiheit für sein politisches Engagement verliehen.
Quelle Boxing Hall of Fame, Tribeca Film Festival, BoxRec

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