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UNICEF und Microsoft sagen Bildungsnotstand den Kampf an | Alltagsmagazin.de

UNICEF und Microsoft sagen Bildungsnotstand den Kampf an

Immer mehr Kinder werden aus ihrer Heimat vertrieben. Ihnen drohen erhebliche Nachteile bei der Bildung. Genau diese wollen Microsoft und UNICEF jetzt in einem gemeinsamen Projekt minimieren.

Am geplanten „Learning Passport” ist neben der UNICEF und Microsoft auch die University of Cambridge beteiligt. Er soll die Bildungsmöglichkeiten für insgesamt 75 Millionen Kinder verbessern. Das Projekt „Lern-Pass“ richtet sich auch an die Kinder der Zuwanderer in Europa.

Wie soll der „Learning Passport“ funktionieren?

Im Projekt „Learning Passport“ sehen die Universität, Microsoft und die UNICEF die Chance, das Lernen von Kindern unabhängig von ihrem Aufenthaltsort zu fördern. Deshalb soll eine digitale Plattform entstehen, die auch für das grenzüberschreitende Lernen genutzt werden kann. Gedacht ist die Plattform vor allem für Kinder und Jugendliche, die aus ihrem Heimatland vor dem Krieg flüchten oder durch gravierende Naturkatastrophen aus ihrer Heimat vertrieben werden. Einen Vorteil aus dem „Lern-Pass“ ziehen auch die Länder, welche Flüchtlinge aufnehmen. Die Plattform soll es künftig möglich machen, den bisher von den Flüchtlingen erreichten Bildungsstand viel präziser als bisher erfassen zu können.

Brad Smith von Microsoft kündigte in einem offiziellen Statement zur Plattform „Learning Passport“ an, dass dort skalierbare Lernlösungen bereitgehalten werden sollen. Für die Entwicklung der Inhalte ist beim Betreiber-Trio die University of Cambridge zuständig. Den neuen „Lern-Pass“ sehen die Macher als eine gangbare Möglichkeit, jugendliche Flüchtlinge später besser in den Arbeitsmarkt der Aufnahmeländer zu integrieren. Außerdem wird Microsoft die UNICEF künftig mit technischen Lösungen dabei unterstützen, die Fälle von vertriebenen Kindern in Zukunft noch effizienter verwalten zu können.

Wo hilft die UNICEF überall?

Die UNICEF ist das 1946 gegründete Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Die Organisation ist dadurch in den mehr als 190 Ländern aktiv, die sich zu den Vereinten Nationen zusammengeschlossen haben. Einen besonderen Schwerpunkt stellten bisher die Entwicklungsländer dar. Doch durch die erheblichen Zuwanderungsraten wird die UNICEF vor neue Herausforderungen auch in den Aufnahmeländern gestellt. In Deutschland ist die UNICEF seit 1953 mit einer eigenen Niederlassung vertreten. Seit 1996 besteht hier auch eine UNICEF-Stiftung. Der bisher bedeutendste Förderer der Stiftung ist Doktor Gustav Rau, der sich Zeit seines Lebens für die Kinder in den ärmsten Ländern in Afrika eingesetzt hat.

Quelle: UNICEF New York