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Adidas – so profitiert das Unternehmen vom deutschen WM-Titel

Nachdem die deutsche Nationalmannschaft gestern das Finale der Fußball WM 2014 für sich entschieden hat, schwimmt auch der Ausstatter Adidas auf der Siegeswelle mit. Das zeigt sich zumindest an den Aktienmärkten sehr deutlich. Am Montag, Tag 1 nach dem WM-Titel-Gewinn, stieg die Adidas-Aktie um bis zu 2,4 Prozent an und befand sich sogar an der Spitze des DAX.

Der Index selbst konnte ebenfalls ein wenig zulegen, er leitete allerdings seine Eröffnungsgewinne aus. Zuletzt gewann der DAX 0,48 Prozent und stieg auf 9.712 Punkte an. In der vergangenen Woche verzeichnete der Leitindex von Deutschland noch ein Minus von knapp 3,5 Prozent.

Adidas will mit WM-Titel werben

Der Sportartikelhersteller ist und bleibt Ausstatter der DFB-Elf und kann jetzt in den kommenden vier Jahren damit werben, die beste Mannschaft der Welt in der beliebtesten Sportart der Welt auszustatten. Analysten von Equinet sagen Rekordumsätze für 2014 voraus, insbesondere im Bereich der Fußballartikel. Herbert Hainer, Konzernchef bei Adidas, bezeichnete die Fußball WM 2014 als ideale Plattform für sein Unternehmen und optimalen Erfolg. Schließlich wurden beide Mannschaften im Finale von Adidas ausgestattet. Außerdem stammte der WM-Ball Brazuca aus dem Hause Adidas.

Halten die Erfolge von Adidas langfristig an?

Allerdings gibt es bereits jetzt erste kritische Stimmen, die bezweifeln, dass Adidas die aktuellen Erfolge aufgrund des WM-Titels langfristig halten kann. Die zur Zeit herrschende Euphorie werde mit Sicherheit abflauen und die Nachfrage nach den Trikots der DFB-Elf dürfte dann auch wieder nachlassen. Die Experten geben ebenfalls zu bedenken, dass Adidas seit Beginn des Jahres 2014 bereits gut 23 Prozent an Wert eingebüßt hat.