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120 Jahre Automobile Club Suisse | Alltagsmagazin.de

120 Jahre Automobile Club Suisse

Am 6. Dezember 2018 darf der Automobile Club Suisse auf sein 120-jähriges Bestehen zurückblicken. Er nimmt in der Schweiz einen ähnlichen Stellenwert ein wie der ADAC in Deutschland.

Der Automobile Club Suisse wurde am Nikolaustag 1898 in Genf in Form eines Vereins nach dem Zivilgesetzbuch der Schweiz gegründet. Heute ist die Vereinszentrale in der Wasserwerkgasse in Bern ansässig. Zu seinen Partnern gehören beispielsweise UBS, die Allianz-Versicherungen, Bosch, Pirelli und die Autovermietung SIXT.

Welche Leistungen bietet der Automobile Club Suisse?

Die Leistungen des Automobilclubs sind mit denen des ADAC in vollem Umfang vergleichbar. Die Mitglieder können mit der Mitgliedschaft ACS Classic einen Pannenservice in Anspruch nehmen. Er gilt für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen. Für Wohnmobile gibt es eine Ausnahme, denn sie dürfen für den Pannenhilfe-Schutz bis zu 9 Tonnen wiegen. Einen Unterschied zum ADAC weist die die von ACS gewährte Pannenhilfe jedoch auf. Die Kosten werden nur für bis zu drei Pannen pro Jahr übernommen. Benötigt ein Mitglied häufiger die Pannenhilfe, übernimmt der Automobilclub zwar die Organisation, stellt aber die Leistungen zusätzlich in Rechnung. Die Mitgliedschaften werden sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen angeboten.

Welche Ziele verfolgt der ACS?

Der Automobile Club Suisse verfolgt das Hauptanliegen der Verbesserung der Sicherheit auf den Straßen. Er berät deshalb auch die Regierung der Schweiz bei Fragen der Verkehrsgesetzgebung. Ein Beispiel für bemerkenswerte Aktionen ist die Forderung nach der Bereitstellung einer sogenannten Rettungskarte im Fahrzeug. Bei den Rettungskarten handelt es sich um Übersichtsblätter zur Technik im konkreten Fahrzeugmodell. Sie liefern den Rettungskräften schnell die wichtigsten Informationen, die sie zur Befreiung verletzter Personen aus verunfallten Fahrzeugen benötigen. Der ACS stellt seinen Mitgliedern kostenlos Aufkleber bereit, mit denen auf die Bereitstellung der Rettungskarten aufmerksam gemacht werden kann. Außerdem berät der ACS Eltern, Kindergärten und Schulen bei der Verkehrserziehung der Kinder, bietet ein Sicherheitstraining für Führerscheinneulinge an und betreibt ein eigenes Reisebüro.

Quelle: ACS