Die Menschen leiden derzeit unter den Lücken im
Bei Medizinern in Krankenhäusern zeigt sich positive Tendenz
Nach den Angaben der Bundesregierung soll sich die Zahl der in Krankenhäusern und Kurkliniken tätigen Mediziner/-innen von 229.000 Personen im Jahr 2030 auf rund 231.000 Personen im Jahr 2035 erhöhen. Besonders deutlich soll dabei das Plus bei der Augenheilkunde, der Inneren Medizin sowie der Urologie mit jeweils 6 Prozent ausfallen. Bei stationär tätigen Medizinern und Medizinerinnen ohne besondere Spezialisierung wird ein Anstieg auf rund 102.000 Personen (also ein Plus von rund 3 Prozent) bis zum Jahr 2035 erwartet. Eine Einschätzung, ob diese Erhöhungen der Ärztezahlen ausreichen, um den wachsenden Bedarf zu decken, lässt sich der Antwort der Bundesregierung nicht entnehmen.
In einzelnen Fachbereichen der medizinischen Versorgung gegenteilige Entwicklungen
Ein negativer Trend zeichnet sich dagegen im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin ab. Dort wird ein Verlust von etwa 2 Prozent prognostiziert. Das heißt, es würden rund 100 Vollzeitstellen nicht besetzt werden können.
Darüber hinaus sieht sich die Bundesregierung außerstande, derzeit genaue Angaben zu den zu erwartenden Engpässen in den einzelnen Fachrichtungen in der stationären medizinischen Versorgung zu machen. Gesetzliche Anpassungen sind nicht geplant, sodass die Vorgaben zur Personalbemessung in Krankenhäusern weiterhin allein die Aufgabe der Bundesärztekammer sind. Deren Nachteil ist, dass ihnen der bei einem Gesetz bestehende Zwang zur Anwendung fehlt.
Quelle: Deutscher Bundestag Drucksache 21/8220

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