Bei Auslandsreisen unbedingt die Reisewarnungen beachten!

Wer seinen Sommerurlaub im Ausland verbringen möchte, sollte wissen, dass das Auswärtige Amt auch 2019 weltweit um ein erhöhtes Sicherheitsbewusstsein bittet. In einigen Ländern müssen Reisende zusätzlich mit besonderen Gefahren rechnen.

Die weltweite Reisewarnung bezieht sich vor allem auf die Gefahr terroristischer Anschläge. Aber auch vor gesundheitlichen Risiken wird gewarnt. Unter diesen Warnungen befinden sich sogar Länder, bei denen kaum jemand an besondere Gefahren denken würde.

In welchen Ländern sind derzeit Reisewarnungen aktiv?

Allgemeine Reisewarnungen gelten nach wie vor für sämtliche Länder, die vom Islam dominiert werden. Vor möglichen Anschlägen mit religiösem Hintergrund warnt das Auswärtige Amt weltweit. Besondere Aufmerksamkeit müssen Touristen vor allem im Umfeld von Regierungsgebäuden und religiösen Versammlungsstätten walten lassen. Aber auch größere Märkte, Einkaufszentren und Events werden häufig zum Ziel von Anschlägen. Das haben beispielsweise die Anschläge in Frankreich und der Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt bewiesen. Nicht in allen Ländern sind die Sicherheitsvorkehrungen so massiv wie in Europa verstärkt worden. Das Auswärtige Amt empfiehlt nachdrücklich, sich „vor und während einer Reise sorgfältig“ zu informieren. Deshalb ist es wichtig, sich vor Reiseantritt einen guten Datentarif fürs Smartphone oder einen Surfstick zu sichern, um die ständigen Aktualisierungen der Reisewarnungen verfolgen zu können.

Wo gelten aktuell spezifische Reisewarnungen?

Obwohl das Erdbeben mit dem nachfolgenden Tsunami und die Beschädigungen des Atomkraftwerks Fukushima bereits acht Jahre her sind, müssen Touristen in der Region besondere Vorsicht walten lassen. Derzeit gelten um das Kraftwerk noch drei verschiedene Sicherheitszonen. Das Auswärtige Amt rät nach wie vor auch von Aufenthalten in der gelben und grünen Zone ab. Wer Individualreisen nach Japan starten möchte, sollte sich zusätzlich über die Erdbebengefahren und die daraus abgeleiteten Tsunami-Risiken informieren.

Ein bei Reisenden aus Deutschland sehr beliebtes Urlaubsziel ist Ägypten. In Ägypten gilt nach wie vor der Ausnahmezustand, der dem Militär und den Sicherheitskräften mehr Rechte verschafft. Der Ausnahmezustand ist gerechtfertigt, denn erst im Mai 2019 gab es einen Anschlag auf einen Touristenbus in der Nähe der Pyramiden von Gizeh.

Auch auf einem Teil der zu den Philippinen gehörenden Inseln gilt derzeit das Kriegsrecht. Dort besteht die Gefahr von Anschlägen und Entführungen. Einen größeren Anschlag gab es im Januar 2019. Das Auswärtige Amt warnt deshalb aktuell vor Reisen in sieben verschiedene Regionen der Philippinen sowie einem landeweis erhöhten Risiko von Entführungen. Außerdem besteht auf den Philippinen die Gefahr, bei den häufigen Auseinandersetzungen zwischen den Rebellen und der Armee des Landes verletzt oder getötet zu werden. Außerdem müssen Reisende die Sperrzone rund um den Mount Mayon beachten, da die Geologen davon ausgehen, dass der Vulkan jederzeit ausbrechen kann.

Quelle: Auswärtiges Amt