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Auf Reisen mit dem vierbeinigen Familienmitglied | Alltagsmagazin.de

Auf Reisen mit dem vierbeinigen Familienmitglied

In den kommenden Wochen stehen vielerorts die Ferien an und damit auch der wohlverdiente Jahresurlaub. Damit er für die ganze Familie zum Erfolg wird, sollten sich vor allem Tierhalter Gedanken darüber machen, was im Urlaub mit dem vierbeinigen Familienmitglied passiert. Kleintiere, Vögel und Katzen fühlen sich in ihrer gewohnten Umgebung am wohlsten. Sie sollten daher von Nachbarn oder Freunden zu Hause gepflegt werden. Bei Hunden sieht es anders aus. Als Rudeltiere fühlen sie sich bei ihrer Familie am wohlsten, wollen überall mit hinkommen. Damit das klappt, sollte der Urlaub hundegerecht geplant werden.

Urlaub mit dem Hund – wie sollte die Anreise organisiert werden?

Viele Ferienhäuser und –wohnungen, aber auch Hotels erlauben es heute, den Hund mitzubringen. Daher stellt es kein Problem dar, den Hund mit in den Urlaub zu nehmen. Obacht ist aber bei der Anreise geboten. Im Flugzeug müssen viele Hunde im Frachtraum fliegen, nur die allerwenigsten und sehr kleine Hunde sind als Handgepäck in der Kabine erlaubt. Sie müssen trotzdem in der Regel in eine Transportbox gesperrt werden und erhalten keine Pausen, um sich die Beine zu vertreten. Daher bedeutet eine Flugreise meist Stress für Hunde und sollte nach Möglichkeit vermieden werden.

Bei Anreisen mit dem Zug sollten Sie beachten, dass Hunde ein eigenes Ticket brauchen und mit einem Maulkorb versehen werden müssen. Die oftmals vorherrschende Enge in den Zügen bedeutet ebenfalls Stress für das Tier und erleichtern kann es sich während der mehrstündigen Fahrt auch nicht.

Das Mittel der Wahl für die Urlaubsanreise mit Hund ist also das Auto. Wichtig bei Autofahrten ist es, den Hund und das Gepäck gut zu sichern. Transportboxen, Trenngitter zur Fahrgastzelle oder spezielle Anschnallgurte für Hunde helfen hierbei, den Hund bei starken Bremsvorgängen oder Unfällen vor dem Herumfliegen durch das Wageninnere zu bewahren.

Wichtig ist es zudem, regelmäßige Pausen einzulegen. Etwa alle zwei Stunden sollten Hunde sich die Beine vertreten, ihre Geschäfte erledigen und etwas Wasser saufen dürfen. Füttern sollte man die Tiere vier bis sechs Stunden vor der Fahrt nicht mehr, da vielen Hunden beim Autofahren schlecht wird.

Bitte bedenken Sie auch, dass Sie im Urlaub mit Ihrem Hund viel mehr als sonst im Freien unterwegs sind und sich noch dazu in der Regel in unbekanntem Gelände bewegen. Aus immer mehr Regionen werden stark gewachsene Zeckenpopulationen gemeldet. Deshalb sind im Urlaub die Zeckenerkennung, die Zeckenentfernung und der Zeckenschutz bei Hunden besonders wichtig.

Urlaub mit Hund im Ausland – daran sollten Sie denken

Möchten Sie mit Ihrem Hund ins Ausland fahren, sollten Sie an die einschlägigen Bestimmungen denken. Hunde müssen eine gültige Tollwutschutzimpfung vorweisen können, einen EU-Heimtierausweis sowie die Kennzeichnung mittels eines Mikrochips. Je nach Reiseland gelten noch weitere Vorschriften, die im Vorfeld abzuklären sind. Wenig ratsam ist ein Urlaub mit Hund in einem Land, in dem er erst einmal einige Wochen in Quarantäne verbringen müsste. Dann sollte der treue Begleiter lieber zu Hause bleiben.

Außerdem sollten folgende Dinge mit im Hundegepäck sein:

  • Angaben zur Haftpflichtversicherung mit Kontaktdaten
  • Adressen von Tierärzten am Urlaubsort
  • Transportbox
  • Maulkorb, falls nötig
  • Leine
  • Kissen, Körbchen oder Decke
  • Spielzeug
  • Futter- und Wassernapf
  • Kottüten
  • Handtücher
  • Kämme, Bürsten, Zeckenzangen, Krallenscheren
  • Futter
  • Medikamente, sofern diese regelmäßig gegeben werden sollen
Quelle: Tasso