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6 Mythen über das vegane Leben

Veganer leben einfach gesünder – so heißt es immer wieder. Sie bleiben schlank, halten sich gesund und steigern ihre Fitness und so gibt es eine ganze Reihe von Mythen über den veganen Lebensstil. Uwe Knop von echte-esser.de hat diese Mythen nun aufgedeckt.

Macht vegane Ernährung wirklich schlank?

Im ersten Mythos geht es um die Aussage, dass Veganer grundsätzlich schlank sind. Fast jede Frau hat schon eine oder mehrere Diäten mitgemacht, nur um hinterher enttäuscht festzustellen, dass der bekannte Jojo-Effekt eintritt. Die Vertreter der veganen Lebensweise springen nun genau in diese Bresche und vermarkten den Veganismus als Schlankmacher schlechthin – und zwar dauerhaft.

Doch vegane Kost macht eben nicht schlank, lediglich die negative Energiebilanz ist für die Gewichtsreduktion verantwortlich. Wer dem Körper weniger Kalorien zuführt, als er verbraucht, nimmt ab. Das ist Fakt. Ob dabei aber auf eine vegane Lebensweise geachtet wird oder nicht, das spielt für den Körper erst einmal keine Rolle.

Ist vegane Ernährung gesund?

Ein zweiter Mythos beschäftigt sich mit der Frage, ob die vegane Kost gesund ist. Veganer leben gesünder und länger, heißt es da immer und immer wieder. Doch wie kann das sein? Bei einer rein veganen Ernährung kommt es schnell zu Mangelerscheinungen, denn Eisen, Kalzium, B-Vitamine, Zink, Eiweiß und Jod kommen vorwiegend in tierischen Produkten vor – und eben die sind in der veganen Ernährung ja nicht erlaubt. Kann also vegane Kost tatsächlich zu einem längeren Leben verhelfen?

Sind Veganer glücklicher?

Um diesem Mythos auf den Grund zu gehen, muss man sich die Ausgangssituation genauer ansehen. Und da wird schnell klar, wer sich plötzlich für die komplette Umstellung seiner Ernährung entscheidet, der war vorher mit Sicherheit unzufrieden. Durch die massive Veränderungen in den Essgewohnheiten macht man sich also selbst glücklicher, weil man eben diesen Weg gewählt hat. Doch an der Nahrung an sich liegt dieses Glück des Einzelnen mit Sicherheit nicht.

Umweltschutz dank veganer Ernährungsweise?

Vielfach wird auch behauptet, dass vegane Ernährung die Umwelt schützt. Durch die verringerte Tierhaltung würde weniger CO2 ausgestoßen und das ist für Umwelt und Klima gut. Aber auch hier gibt es Punkte, die den Mythos eben aushebeln. So würde durch den Verzicht auf die Viehzucht die Notwendigkeit entstehen, riesige Ackerflächen anzulegen. Die Tiere, die bisher dort gelebt haben, würden aus ihrem Lebensraum verdrängt und womöglich aussterben. Kann das gut für die Umwelt sein?

Diese und weitere Fakten rund um die vegane Ernährung hat Uwe Knop unter echte-esser.de zusammengestellt und räumt auf mit den Märchen, die allzeit über die vermeintlich so gesunde Lebensweise verbreitet werden. Drum: Erst prüfen, dann entscheiden und nicht blindlings Glauben schenken.