Diese aktuellen Lebensmittelwarnungen sollten Sie kennen

Aktuell ist Vorsicht bei mehreren Produkten geboten. Dazu gehören beispielsweise Bier der Marke Adelskronen, Power Eiweiß-Riegel, Apfelsaft, Erdmandelmehl und Maispasta. Von diesen Produkten gehen sehr unterschiedliche Risiken aus.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit veröffentlicht regelmäßig offizielle Lebensmittelwarnungen. Sie reichen von Verunreinigungen mit gefährlichen Stoffen bis hin zu einer falschen Deklaration, die vor allem kritische Folgen für Allergiker haben kann.

Lebensmittelwarnung bei Adelskronen Hefeweizen aus Braunschweig

Diese Lebensmittelwarnung ist vor allem für trockene Alkoholiker und Autofahrer besonders interessant. Das Adelskronen Hefeweizen in der PET-Flasche mit 0,5 Litern Inhalt wurde versehentlich falsch etikettiert. Auf der Vorderseite findet sich das korrekte Etikett. Das Rückseitenetikett weist das Hefeweizen als alkoholfrei aus, was aber tatsächlich nicht der Fall ist. Das Bier stammt aus der Brauerei Braunschweig. Betroffen sind alle Flaschen, die als Haltbarkeitsdatum 11/2018 und Chargennummern von L: 12 F07 00 bis einschließlich L: 16 F07 59 ausweisen. Dieses Adelskronen Hefeweizen mit der falschen Deklaration wird in Berlin und Bremen sowie in den Bundesländern Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen sowie in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verkauft. Es ist völlig unbedenklich, wenn den Genießern bewusst ist, dass das Hefeweizen den normalen Alkoholgehalt hat.

Welche Lebensmittelwarnungen sind noch aktiv?

Wer keine von Salmonellen verursachte Erkrankung riskieren möchte, sollte einen genauen Blick auf die Power Eiweiß-Riegel von Frankonia werfen, die in den Filialen von Aldi-Süd verkauft werden. Betroffen sind die 45-Gramm-Riegel mit Himbeer-Geschmack, auf denen als Mindesthaltbarkeitsdatum der 22.5.2019 angegeben ist. Hinweise zu den Chargennummern gibt es hier nicht. Das gleiche Risiko droht bei einem Verzehr der ebenfalls zurückgerufenen 250-Gramm-Packungen der Dirk Rossmann GmbH mit Sitz in Burgwedel. Möglichweise mit Salmonellen verunreinigt sind hier die Packungen mit dem MHD 18.12.2018 und der EAN 4305615624044, die bundesweit verkauft werden.

Auch bei den getrockneten Algen der Marke „Porto Muinos Kombu“ in der 25-Gramm-Packung vom Hersteller dennree ist Vorsicht geboten. Dort wurde in den Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 04/2020 und der Chargennummer LK 211217 ein erhöhter Iodgehalt festgestellt. Davon können die Funktion der Schilddrüse und in der Folge der gesamte Hormonhaushalt und die Kreislaufregulierung beeinträchtigt werden. Deshalb rät der Hersteller bei seinem Produktrückruf vom Verzehr nachdrücklich ab.

Weitere Rückrufe für Meissener Apfelsaft und D’Antelli Maispasta in Kraft

In Sachsen mussten auch 1-Liter-Flaschen mit naturtrübem Apfelsaft der Fruchtsaftkellerei Max Wustlich in Niederau aus den Regalen genommen werden. Betroffen sind hier die Apfelsaftflaschen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 30.01.2020 sowie 26.03.2010 mit der EAN-Nummern 402693900078 sowie 4026939000405. Dort wurde in einigen Flaschen eine Verunreinigung mit dem Schimmelpilztoxin Patulin nachgewiesen.
Bei der D’Antelli Maispasta (Penne, Fusilli und Spaghetti) von S. Trade wurde ebenfalls ein Rückruf notwendig. Die Pasa-Sorten werden in den Filialen von Aldi-Nord vertrieben. Grund des Rückrufs ist eine falsche Deklaration. Entgegen den Angaben auf den Verpackungen enthalten die Produkte Gluten. Betroffen sind alle Mindesthaltbarkeitsdaten und Chargennummern bei den 500-Gramm-Packungen.

Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit