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Beliebte Präsente für Valentinstag deutlich im Preis gestiegen

Red tulip flowers and easter rabbit toy

Wer zum Valentinstag 2026 kleine Präsente vergeben möchte, muss dafür tiefer als in den vergangenen Jahren in die Tasche greifen. Das belegen offizielle Zahlen.

Der bevorstehende Valentinstag 2026 war für das Statistische Bundesamt ein Anlass, um einige Zahlen rund um die Präsente zum Valentinstag zu veröffentlichen. Dabei lag der Fokus auf den beliebtesten Geschenken und Aktionen. Sie haben sich in den letzten Jahren drastisch verteuert, wobei die Teuerungsraten verschiedene Ursachen haben.

Bei welchen Geschenken für den Valentinstag stiegen die Preise besonders stark?

Wer der oder dem Liebsten Pralinen schenken möchte, wird mit einer sehr hohen Teuerungsrate konfrontiert. Allein von 2024 auf 2025 stiegen die Preise für Pralinen um 17,8 Prozent. Ursache sind die Steigerungsraten bei den Kosten für Kakao. Der Vergleich der Durchschnittspreise aus dem Jahr 2025 mit den Preisen von 2020 fällt mit einem Gesamtplus von 41,7 Prozent noch heftiger aus. Damit führen Pralinen auch die Rangliste der Kostensteigerungen für Valentinstagsgeschenke an. Schnittblumen sind im 5-Jahres-Vergleich um 38,2 Prozent teurer geworden. Das jährliche Plus lag zuletzt bei 5,3 Prozent. Wer den Valentinstag zum Ausgehen nutzen möchte, muss ebenfalls deutlich tiefer in die Tasche greifen. Bereits im letzten Jahr lagen die Preise für Getränke und Speisen in Restaurants und Bars um 31,8 Prozent über den Durchschnittspreisen im Jahr 2020. Leider hat die von der Regierung beschlossene Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie an dieser Stelle keine Auswirkungen gezeigt. Gastronomen begründen die nicht stattfindende Weitergabe der Steuersenkung an die Gäste mit allgemein gestiegenen Kosten.

Was ist der Valentinstag? – Daten und Fakten

Namensgeber für den heute als Tag der Verliebten gefeierten Valentinstag war der Heilige Valentinus. Vom 5. Jahrhundert an war der 14. Februar bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts ein Gedenktag, den vor allem viele Ehepaare für eine besondere Segnung in der Kirche nutzten. Der Brauch, den 14. Valentinstag als Tag der Verliebten zu zelebrieren, kam im 14. Jahrhundert in Großbritannien auf. Ab dem 19. Jahrhundert verbreitete sich der Trend in der ganzen Welt. Nach Deutschland gelangte der Brauch des Tages der Verliebten durch amerikanische Soldaten während und nach dem II. Weltkrieg. Später erkannten der Blumenhandel und der Süßwarenhandel den Valentinstag als gute Absatzmöglichkeit und machten den 14. Februar zu einem wichtigen Bestandteil ihrer Produktwerbung. Lohnenswert ist das allemal, denn nach Angaben des Handelsverbands Deutschland wird im Jahr 2026 ein Umsatz von rund 1,18 Milliarden Euro allen durch Ausgaben rund um den Valentinstag erwartet.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Handelsverband Deutschland

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