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24. Februar 2026: Vier Jahre Krieg zwischen Russland und der Ukraine

Protest against Russian invasion of Ukraine. People holding anti war sings and banners in the street.

Seit nunmehr vier Jahren tobt ein erbitterter Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Noch immer ist kein Ende des Leids für die Menschen in Sicht.

Am 24. Februar 2026 ist der 4. Jahrestag des Beginns des Ukrainekriegs, denn es war der frühe Morgen des 24. Februar 2022, als der russische Staatschef Wladimir Putin seine Truppen in die Ukraine einmarschieren ließ und damit begann, das Nachbarland mit einem Bombenhagel und Kamikaze-Drohnen-Angriffen zu überziehen. Dieser Tag war der bisherige Höhepunkt einer bereits seit vielen Jahren schwelenden Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine, die mit der Annektierung der Halbinsel Krim im März 2014 begann. Sie war ebenso völkerrechtswidrig wie der 2022 gestartete Krieg, denn Russland hatte zuvor in mehreren Rechtsakten die Zugehörigkeit der Krim zur Ukraine offiziell anerkannt. Trotzdem gab es auch vor der Annektierung immer wieder Versuche, die Krim von der Ukraine abzuspalten und unter russische Vorherrschaft zu stellen.

Ukrainekrieg führte zur massenhaften Abwanderung von Menschen

Nach den offiziellen Daten des Ausländerzentralregisters lebten zum Jahresende 2025 knapp 1,33 Millionen ukrainische Flüchtlinge in Deutschland. Die Mehrheit machten mit rund 1,29 Millionen Personen Kriegsflüchtlinge mit ukrainischer Staatsbürgerschaft aus. Die meisten Flüchtlinge kamen in den ersten Monaten nach Beginn der ersten Angriffe durch Russland auf die Ukraine an. Ab September 2022 stieg die Zahl der Flüchtlinge nicht mehr ganz so stark, doch noch immer kommen täglich Menschen in Deutschland an, die aus Angst vor den Angriffen Russlands ihre Heimat verlassen haben. Viele Flüchtlinge haben kein Zuhause mehr, weil es ein Opfer der Bomben und Kamikaze-Drohnen geworden ist. Offiziellen Quellen zufolge haben die Länder der Europäischen Union rund 4,3 Millionen Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten in der Ukraine aufgenommen.

Wie ist die Verteilung der ukrainischen Flüchtlinge in Deutschland und der EU?

Die mit Abstand meisten Flüchtlinge aus der Ukraine sind in jüngster Zeit in Nordrhein-Westfalen untergekommen. Die Plätze 2 und 3 belegen Bayern und Baden-Württemberg vor Niedersachsen und Hessen. Im Osten Deutschlands waren die täglichen Zuwanderungsraten in Brandenburg und Sachsen am höchsten. Die geringste Zuwachsrate hatte zuletzt Mecklenburg-Vorpommern. Die Mehrheit der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sind mit einem Anteil von fast zwei Dritteln unter Erwachsenen Frauen. Bei Kindern und Jugendlichen ist die Altersgruppe 6 bis 11 Jahre am stärksten vertreten. Unter den EU-Ländern mit den meisten aufgenommenen Ukraineflüchtlingen belegt Deutschland den Spitzenplatz. Auf dem zweiten Rang landet Polen. Polen hat durch die räumliche Nähe zur Ukraine einen Sonderstatus. Das ist auch der Grund dafür, warum unter anderem in Spanien, Frankreich und Portugal vergleichsweise wenige ukrainische Kriegsflüchtlinge leben.

Quelle: Ausländerzentralregister, Mediendienst Integration

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