Am 24. Februar 2026 ist der
Ukrainekrieg führte zur massenhaften Abwanderung von Menschen
Nach den offiziellen Daten des Ausländerzentralregisters lebten zum Jahresende 2025 knapp 1,33 Millionen ukrainische Flüchtlinge in Deutschland. Die Mehrheit machten mit rund 1,29 Millionen Personen Kriegsflüchtlinge mit ukrainischer Staatsbürgerschaft aus. Die meisten Flüchtlinge kamen in den ersten Monaten nach Beginn der ersten Angriffe durch Russland auf die Ukraine an. Ab September 2022 stieg die Zahl der Flüchtlinge nicht mehr ganz so stark, doch noch immer kommen täglich Menschen in Deutschland an, die aus Angst vor den Angriffen Russlands ihre Heimat verlassen haben. Viele Flüchtlinge haben kein Zuhause mehr, weil es ein Opfer der Bomben und Kamikaze-Drohnen geworden ist. Offiziellen Quellen zufolge haben die Länder der Europäischen Union rund 4,3 Millionen Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten in der Ukraine aufgenommen.
Wie ist die Verteilung der ukrainischen Flüchtlinge in Deutschland und der EU?
Die mit Abstand meisten Flüchtlinge aus der Ukraine sind in jüngster Zeit in Nordrhein-Westfalen untergekommen. Die Plätze 2 und 3 belegen Bayern und Baden-Württemberg vor Niedersachsen und Hessen. Im Osten Deutschlands waren die täglichen Zuwanderungsraten in Brandenburg und Sachsen am höchsten. Die geringste Zuwachsrate hatte zuletzt Mecklenburg-Vorpommern. Die Mehrheit der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sind mit einem Anteil von fast zwei Dritteln unter Erwachsenen Frauen. Bei Kindern und Jugendlichen ist die Altersgruppe 6 bis 11 Jahre am stärksten vertreten. Unter den EU-Ländern mit den meisten aufgenommenen Ukraineflüchtlingen belegt Deutschland den Spitzenplatz. Auf dem zweiten Rang landet Polen. Polen hat durch die räumliche Nähe zur Ukraine einen Sonderstatus. Das ist auch der Grund dafür, warum unter anderem in Spanien, Frankreich und Portugal vergleichsweise wenige ukrainische Kriegsflüchtlinge leben.
Quelle: Ausländerzentralregister, Mediendienst Integration

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