Nach dem
Was hat die Bundespolizei am Flughafen Leipzig-Halle vorgefunden?
Am 17. Oktober 2026 gegen 23:00 Uhr wurden Beschädigungen am Sicherheitszaun des Airports festgestellt. Schnell stand fest, dass die Beschädigungen durch ein Fahrzeug verursacht worden sein müssen. Der kombinierte Einsatz der Beamten der Polizeidirektion Leipzig und der Bundespolizei brachte keine weiteren Erkenntnisse. Es wurden weder Personen angetroffen, die sich unberechtigt auf dem Flughafengelände aufhielten, noch wurden verdächtige Gegenstände oder Hinweise auf Sprengstoff und ähnliche Gefahrstoffe gefunden. Die Sperrung der nördlichen Start- und Landebahn konnte deshalb nach einigen Stunden wieder aufgehoben werden. Nennenswerte Beeinträchtigungen des Flugverkehrs gab es nicht, weil der Ausfall der Nordpiste durch Reservekapazitäten auf der zweiten Start- und Landebahn vollständig kompensiert werden konnte.
Welche neuen Erkenntnisse gibt es zum Sicherheitsvorfall am Airport Leipzig?
Schon nach den Erkenntnissen vom Wochenende war die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich nicht um einen versuchten und abgebrochenen Terroranschlag handelte, obwohl zeitweise derartige Gerüchte die Runde machten. Am Abend des 18. Oktober 2026 wurden zwei Männer mit ihren Rechtsbeiständen bei der Polizeidirektion Leipzig vorstellig. Die beiden Syrer im Alter von 20 und 32 Jahren gaben an, die Beschädigungen am Sicherheitszaun des Flughafens infolge eines Unfalls verursacht zu haben. Offenbar saß der 20-Jährige, der über keinen Führerschein verfügt, am Steuer und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug, das daraufhin in den Zaun krachte. Er informierte den Fahrzeughalter (der 32-jährige Syrer). Daraufhin wurde das Fahrzeug privat abgeschleppt und in eine Werkstatt verbracht. Eine Durchsuchung des Fahrzeugs sowie der Wohnung des 20-jährigen Fahrers brachte keine Hinweise auf eine anders geartete Motivation. Deshalb ist derzeit lediglich von einer Verfolgung auf der Basis des Verkehrsrechts und des Verkehrsstrafrechts auszugehen.
Quelle: Polizeidirektion Leipzig

Weitere Meldungen
HWK Leipzig: Handwerksbetriebe sind auf E-Rechnung unzureichend vorbereitet
YouTube: 20 Jahre unter dem Dach von Google
Fox News Channel: 30 Jahre zwischen Aufstieg und Kontroverse