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Wo macht die „Klimatour“ in den nächsten Tagen Station?

Die „Klimatour“ ist eine Initiative vom Bündnis 90 Die Grünen, deren Ziel es ist, die Menschen über die Auswirkungen ihres Handelns auf das regionale und globale Klima zu informieren. Der Startschuss der 2014er „Klimatour“ fiel am 4. Juni 2014 im Kino in Berlin-Friedrichshain. Eine Woche später wurden die Informationen in Duisburg weitergegeben. Die nächste Station ist Cottbus, wo sich Interessenten am 2. Juli 2014 um 19.30 Uhr im Obenkino im Glad-House in der Straße der Jugend 16 einfinden sollten. Am 3. Juli 2014 ebenfalls ab 19.30 Uhr macht die „Klimatour“ im Passage Kino in der Hainstraße im Zentrum von Leipzig Station und am 7. Juli 2014 besteht um 19.00 Uhr im kommunalen Kino „mon ami“ am Goetheplatz in Weimar die Chance, sich Informationen rund um den Klimaschutz abzuholen.

Warum wurde die „Klimatour“ überhaupt gestartet?

Das Bündnis 90 Die Grünen sind völlig zutreffend der Meinung, dass der Klimaschutz wichtig ist, um den Menschen gute Lebensbedingungen auf der Erde auch in den nächsten Jahrhunderten zu sichern. Außerdem vertreten sie bei der „Klimatour“ den Standpunkt, dass der Klimaschutz deutlich günstiger ist, als nach Wetterkatastrophen die Schäden beseitigen zu müssen. In ihren Hinweisen rund um die Klimatour“ gegen sie an, dass weltweit allein im Jahr 2012 rund 160 Milliarden Dollar zur Behebung der Schäden aufgewendet werden mussten. Allein die Sturmfront „Kyrill“ im Jahr 2007 hat einen Schaden von rund vier Milliarden Euro verursacht. Das jüngste Großereignis dieser Art war die Jahrhundertflut in Deutschland im Sommer 2013.

Erneuerbare Energien stehen bei der „Klimatour“ im Fokus

Die jüngsten gesetzlichen Änderungen rund um die erneuerbaren Energien zeigen beim Klimaschutz erste Erfolge. Deutschland konnte dadurch allein im Jahr 2012 den Ausstoß von rund 82 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermeiden. Beschränkungen für den weiteren Ausbau der Nutzung der erneuerbaren Energien sehen die führenden Köpfe von Bündnis 90 Die Grünen als überflüssig an. Ihre Begründungen sind durchaus zugkräftig: Der Ausbau der erneuerbaren Energien ging im ersten Quartal 2014 mit Investitionen in Höhe von fast zwanzig Milliarden Euro einher. Auch der Arbeitsmarkt profitiert davon, denn in der Branche erneuerbare Energien sind mittlerweile rund 380.000 Arbeitsplätze entstanden.

“Klimatour“ verweist auf den Dokumentarfilm „Chasing Ice“

Der rund 74 Minuten lange Dokumentarfilm „Chasing Ice“ entstand im Jahr 2012 unter der Regie von Jeff Orlowski. Das Drehbuch lieferte Mark Monroe. Im Mittelpunkt des Films steht die Arbeit von James Balog. Der 1952 geborene Amerikaner die Bergsteiger, Geowissenschaftler und ambitionierter Naturfotograf. James Balog ist der Gründer von „Earth Vision Trust“, einer Organisation, die den Menschen zeigen möchte, welche Gefahren für sie von einem Klimawandel ausgehen können. Im Dokumentarfilm „Chasing Ice“ wird das 2007 von James Balog gestartete Projekt „Extreme Ice Survey“ begleitet. Der Dokumentarfilm „Chasing Ice“ wurde bisher nur in ausgewählten Kinos in den USA gezeigt und hat einige wichtige Preise abgeräumt. Dazu zählen ein Award vom Big Sky Documentary Film Festival 2012 sowie ein Satellite Award aus dem Jahr 2012.