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Noch immer wetterbedingte Probleme am Flughafen BER

Airport in winter. Airplane is taking off in frosty day.

Am Flughafen Berlin-Brandenburg (kurz BER) ist noch keine Entspannung der wetterbedingten Probleme in Sicht. Es fallen weiter Flüge aus.

Wie die Betreiber auf der offiziellen Website angeben, sind wetterbedingte Probleme am Flughafen BER auch am Freitagmittag (6. Februar 2026) noch an der Tagesordnung. Der Flugbetrieb musste bereits am Abend des 5. Februar 2026 teilweise eingestellt werden. Der Grund dafür sind ungünstige Wetterbedingungen. Die Start- und Landebahnen sind vereist, obwohl die Räumkräfte des Flughafens die ganze Nacht hindurch und auch am Freitagvormittag ununterbrochen im Einsatz waren. Deshalb heißt es von den Betreibern (Stand Freitag, 6. Februar 2026 um 12:10 Uhr) noch immer wörtlich: „Aufgrund der Witterungsbedingungen sind derzeit keine Starts und Landungen möglich.“

Welche Flüge wurden am Flughafen BER für die nächsten Stunden gestrichen?

Betroffen von den Ausfallen waren beispielsweise die Vormittagsflüge von Ryanair nach Manchester und von Brussels Airlines nach Brüssel sowie von Sun Express nach Gaziantep und Izmir, von KLM nach Amsterdam und von Pegasus Airlines nach Istanbul. Auch für den weiteren Tagesverlauf stehen schon Ausfälle fest. Air France kann den Flug um 12:20 Uhr nach Paris nicht durchführen. Der Flug von Norwegian Air Sweden wurde von 12:20 Uhr auf 15:15 Uhr verschoben. Der Flug von Sun Express (geplant für 12:35 Uhr) nach Antalya wurde auf ebenso gestrichen. Weitere Ausfälle gibt es beim Lufthansa-Flug nach Frankfurt am Main, dem Finnair-Flug um 13:00 Uhr nach Helsinki, dem für 13:00 Uhr geplanten Lufthansa-Flug nach München, dem Eurowings-Flug (13:10Uhr) nach Düsseldorf und dem Eurowings-Flug nach Stuttgart (13:50 Uhr), um nur einige Beispiele zu nennen.

Wie sehen die Prognosen für den weiteren Tag am Flughafen BER aus?

Der Deutsche Wetterdienst spricht auf seiner offiziellen Warnseite von eine „sehr zögernden Entspannung der Glatteislage“. Ab dem Abend soll es danach im Nordosten Deutschlands erneut Niederschläge geben, bei denen das Risiko hoch ist, dass es sich um gefrierenden Glatteisregen handelt. Auch für den Samstag (7. Februar 2026) ist keine Entspannung in Sicht, weil sich die Temperaturen im Nordosten weiterhin um oder knapp unter dem Gefrierpunkt bewegen. Der DWD gibt für diese Region „markante Glätte“ und eine „lokal unwetterartige“ Situation an. Dabei spielt zunehmend auch Nebel eine entscheidende Rolle.

Quelle: Berlin Airport, DWD

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