Im Dezember 2025 lag die
Wie sahen die Preisentwicklungen zuletzt genau aus?
Besonders die Entwicklung der Lebensmittelpreise fällt beim ersten Blick auf die Daten zur Inflationsrate in Deutschland auf. Sie lagen im Januar 2026 um 2,1 Prozent höher als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Spitzenreiter im Branchenvergleich blieben die Dienstleistungen, denn sie verteuerten sich im Vergleich zum Januar 2025 um 3,2 Prozent. Von einer gravierenden Trendwende kann mit einem um 0,3 Prozent niedrigeren Wert als in den letzten Monaten nicht gesprochen werden. Ein echter Hoffnungsschimmer präsentiert sich bei den Energiepreisen, denn sie sind binnen eines Jahres um 1,7 Prozent gesunken. Im Dezember 2025 bewegte sich der Preisverfall noch bei 1,3 Prozent nach einem Minus von 0,1 Prozent im November. Diese Entwicklung ist vor allem deshalb interessant, weil Deutschland nach dem Jahresbeginn 2026 eine überdurchschnittlich ausgeprägte Kältewelle erlebt hat und gleichzeitig die Gasspeicher im Vergleich zum Stand in den vergangenen Jahren deutlich geringere Füllstände aufwiesen.
Was erklärt den Anstieg im Januar 2025 im Vergleich zum Dezember 2026?
Einen bedeutenden Schwerpunkt stellt die Entwicklung der Lebensmittelpreise dar. Wie oben erwähnt, erhöhten sie sich im Januar 2026 im Vergleich zum Januar 2025 um 2,1 Prozent. Im Dezember 2025 schlug im Vergleich zum Vorjahresmonat lediglich ein Plus von 0,8 Prozent zu Buche. Waren hatten sich binnen Jahresfrist lediglich um 0,4 Prozent verteuert, während die Daten für den Januar 2026 eine Verteuerung um 1,0 Prozent ausweisen. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher war der Trend im Dezember 2025 sehr angenehm. Normal sind Ausreißer der Inflationsrate in diese Richtung nicht. Das zeigt ein Blick auf das Jahr 2024. Damals lag der Dezember mit einem Plus von 2,6 Prozent binnen Jahresfrist deutlich über dem Durchschnitt von 2,2 für das gesamte Jahr.
Quelle: Statistisches Bundesamt

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