Am 21. Oktober 1986 endete für die
Wie Wirtschaft der Marshallinseln heute aus?
Die Wirtschaft der Marshallinseln ist klein, stark importabhängig und eng mit amerikanischen Hilfszahlungen verbunden. Besonders wichtig ist die Fischerei. Der riesige maritime Wirtschaftsraum ermöglicht den Verkauf von Fangrechten, vor allem für Thunfisch, und schafft Arbeitsplätze in den Bereichen Verarbeitung und Dienstleistungen. Landwirtschaft ist wegen der nährstoffarmen Böden und der begrenzten Süßwasservorräte nur eingeschränkt möglich. Angebaut werden vor allem Kokosnüsse, Brotfrüchte, Pandanüsse und Taro. Aus Kokosnüssen entsteht Kopra für den Export. Der Tourismus spielte bislang eine bescheidene Rolle. Korallenriffe, Wracks und Lagunen bieten zwar hervorragende Bedingungen zum Tauchen und Angeln, doch die große Entfernung zu wichtigen Märkten, wenige Flugverbindungen und eine begrenzte Infrastruktur hemmen das Wachstum dieses Wirtschaftszweigs.
Klima und geologische Besonderheiten der Marshallinseln
Die Republik besteht aus 29 Atollen und fünf einzelnen Inseln, die sich in zwei annähernd parallelen Ketten über den zentralen Pazifik verteilen. Geologisch sind die Atolle die sichtbaren Ränder von Korallenriffen, die auf abgesunkenen Vulkanen wuchsen. Das Land ragt im Durchschnitt nur wenige Meter über den Meeresspiegel. Berge, Flüsse und große Süßwasserspeicher fehlen. Das tropische Klima bringt ganzjährig hohe Temperaturen. Während der südliche Teil vergleichsweise regenreich ist, treten im Norden häufiger Dürren auf, die sich in El-Niño-Jahren verschärfen können. Zugleich bedrohen der Anstieg des Meeresspiegels, Sturmfluten, Küstenerosionen und die Versalzung des Grundwassers Siedlungen und Landwirtschaft. Damit gehören die Marshallinseln zu den Staaten, an denen sich die Folgen des Klimawandels besonders deutlich zeigen. Vier Jahrzehnte nach Beginn der freien Assoziation verbindet sich ihre politische Unabhängigkeit deshalb mit einer existenziellen Aufgabe. Heimat, Kultur und staatliche Handlungsfähigkeit auf schmalen Landstreifen im Ozean zu bewahren.
Quelle: ZBW, Government Marshallinseln (erstellt mit KI-Support, manuell geprüft und überarbeitet)

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