Zu Beginn der Kalenderwoche 6/2026 meldete sich der Winter in Deutschland zurück. Glatteisregen und Schneefälle sorgten vielerorts für Probleme und Unfälle. Einige Kommunen schlossen deshalb die Schulen. In einzelnen Städten musste sogar der ÖPNV komplett gestoppt werden. Eingefrorene Weichen machten der Deutschen Bahn vor allem auf den Fernstrecken zu schaffen. Doch das hierzulande beobachtete
Wie präsentiert sich hat das heftige Winterwetter in den USA?
Bereits am Sonntag hatte NESpower über die Plattform X gemeldet, dass rund um Nashville rund 200.000 Haushalte ohne Strom waren. Inzwischen sind von den Stromausfällen rund 800.000 Haushalte betroffen. Mit Ausnahme der westlichen Länder gibt es aktuell für alle US-Bundesstaaten auf dem Festland Unwetterwarnungen, denn die heftigen Schneefälle und teils sehr strengen Fröste sollen noch bis mindestens Mitte der Woche anhalten. Nach den offiziellen Angaben des National Weather Service gibt es in den USA derzeit gewaltige Temperaturunterschiede. Während sich die Menschen an der Südspitze von Florida über Tageshöchsttemperaturen um die 27 Grad Celsius freuen dürfen, kämpfen die Menschen im mittleren und östlichen Norden mit klirrender Kälte. Am schlimmsten betroffen ist der US-Bundesstaat North Dakota mit circa minus 20 Grad Celsius.
Welche Auswirkungen hat der Wintersturm Ende Januar 2026?
Am 25. Januar 2026 wurde die höchste Zahl an Flugausfällen seit den Auswirkungen der Coronapandemie registriert. Insgesamt fielen an den amerikanischen Flughäfen mehr als 17.000 Flüge aus. Zwar soll am Montag der Flugbetrieb schrittweise wieder aufgenommen werden, allerdings müssen Fluggäste nach wie vor mit Verspätungen oder Ausfällen rechnen. Das kann auch am Dienstag (27. Januar 2026) noch der Fall sein, denn bis dahin sollen sich die Temperaturen nicht nennenswert ändern. Stellenweise sind mehr als 30 Zentimeter Schnee binnen 24 Stunden gefallen und es schneit weiter. Der National Weather Service rechnet auch am Montag örtlich noch mit bis zu 3 Zentimeter Neuschnee pro Stunde. Östlich vom Michigansee sowie in den angrenzenden Regionen in Kanada können bis zur Wochenmitte um die 60 Zentimeter Neuschnee auf die bereits vorhandene Schneedecke fallen. Größere Eisansammlungen auf Straßen, Bäumen und Stromleitungen werden für einen breiten Streifen von Atlanta im Süden bis in den US-Bundesstaat New York im Norden erwartet. Menschen in dieser Region müssen deshalb jederzeit mit möglichen Stromausfällen rechnen.
Quelle: DWD, National Weather Service, Power Outage US, NESpower

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