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Künftig schnellere Einreise in die USA?

Wer seinen Urlaub in den USA bucht, der steht oft vor einem Problem: Lange Wartezeiten an den Einreiseschaltern der Flughäfen. Mehr als eine Stunde müssen sich Touristen in der Regel gedulden, bevor alle Formalitäten für die Einreise erledigt sind. Das stößt jetzt auch dem US-Präsidenten Barack Obama auf. Er will das Prozedere bei der Einreise in die USA vereinfachen und so für kürzere Wartezeiten sorgen. Eigens dafür wurden die Handelsministerin Penny Pritzker und der Heimatschutzminister Jeh Johnson vom Weißen Haus damit beauftragt, das Prozedere zu vereinfachen.

Sie sollen einen Aktionsplan für die 15 US-Flughäfen erstellen, an denen die meisten ausländischen Touristen einreisen. Grund für die langen Wartezeiten und das komplizierte Verfahren sind die nach dem 11. September deutlich verschärften Sicherheits-Checks.  Man plant, unter anderem die automatische Abfertigung an den Flughäfen deutlich auszubauen. Erste Erleichterungen verspricht auch die ESTA-Genehmigung, die online beantragt werden kann.

Obama hat große Ziele für das Reiseland USA

Nach Angaben Barack Obamas will er, dass die USA zum Top-Reiseland weltweit werden. Schon Anfang 2012 kündigte er an, diesen Plan verfolgen zu wollen. Damit die USA auf den Platz 1 bei den Reiseländern gelangen, müssen sie aber erst einmal Frankreich überholen. Zwischenziel ist es laut Obama, bereits 2021 100 Millionen Reisende pro Jahr ins Land zu holen. 2013 waren es immerhin schon 70 Millionen Urlauber, die eine Reise in die USA unternahmen. Grund für das erklärte Ziel im Tourismusbereich: Acht Millionen Arbeitsplätze in den USA hängen davon ab.